Seit Generation
räuchern wir im Trumer Seenland unsere Fische.
Bevor die
Kühltechnik erfunden wurde, war das Räuchern eine Möglichkeit, den Fisch
haltbar zu machen.
Ab Herbst wurden
die Fische in einem Holzfass eingesalzen und dann auf Buche und Erle in einer
Räucherhütte geräuchert (geselcht).
Zu besonderen
Veranstaltungen werfen wir unsere alte Selche mehrere Male im Jahr an, wobei
mehrere Fischer einen Tag lang beschäftigt sind.
Die Fische müssen eine Nacht zuvor zum
Trocknen vorbereitet werden, womit sich ebenfalls mehrere Leute über Stunden
beschäftigen.
Aufgrund des
Stands der Technik und der Lebensmittelhygiene räuchere ich heute größtenteils
auf meiner eigens gefertigten MKA 1 (mir können`s auch eins).
Der Fisch wird
auch nur gesalzen, im Räucherschrank getrocknet und mit einer Sägespänemischung
aus Buche und Erle geräuchert.
Der Unterschied
zur alten Selche ist nur die Zündquelle, welche heute eine Heizschlange, wie
sie in jedem E-Herd verwendet wird, ist.
Aktueller Stand
der Technik ist natürlich Edelstahl und eine elektronische Steuerung.

Meine
Räucherfischtafeln bereicherten schon einige Büfetts.

